Sinja Maschke wurde 1990 in Salem-Tüfingen, Deutschland, geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter von acht Jahren mit Unterricht an der Geige.

 

Seit ihrem 18. Lebensjahr nimmt sie regelmäßig Gesangsunterricht,  zuerst  bei Anna Braun und Christiane Schmeling. Nach Abschluss ihrer Schulausbildung absolvierte sie ein freiwilliges soziales Jahr an einer Schule für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung in Mannheim und nahm in der Zeit Gesangsunterricht  bei Marina Ivanova.

 

Darauf folgte ein Bachelor und ein Master Gesangsstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in  Linz, das sie von 2012 bis 2017 und von 2018 bis 2020  bei Christa Ratzenböck und Andreas Lebeda absolvierte. Zu ihrer Ausbildung zählen ebenfalls zahlreiche Meisterkurse bei Kurt Widmer, sowie Kurse bei Ulrike Hofbauer, Ruxandra Donose und Robert Toft.

 2013 wurde sie beim Lehar Festival Bad Ischl für das Ensemble engagiert, dort sammelte sie erste Erfahrungen im Operettenfach. Sie sang im Festivalchor,  sowie die Borca in „Wo die Lerche singt“ (Franz Lehar) und wirkte im Zuge dessen an einer CD Produktion mit.

2014 sang sie dort unter anderem  die Hofdame Clementine in  "Die Kaiserin" (Leo Fall).

 

Ihre erste Opernpartie übernahm sie 2014 als 3. Dame in Mozarts Zauberflöte in einer Fassung für Kinder am Theater an der Rott in Eggenfelden. Weitere Vorstellungen folgten in den zwei darauf folgenden Jahren  im Stadttheater Wels und in Linz.

2015 folgte am Theater Bad Hall die Rolle des Cherubino in "Mozarts Le nozze die Figaro".

 

2018 gab sie ihre Debuts am Linzer Musiktheater in der Rolle der Bradamante in Händels "Alcina" sowie dem Brucknerhaus Linz in der "Operette Der Teufel" auf Erden von Franz Suppe mit der Rolle der Isabella.

 

Seit 2015 singt sie im Salzburger Bachchor, mit dem sie die  Möglichkeit bekommt mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Thomas Ades, Marc Minkowski, Teodor Currentzis  und Pablo Heras- Casado zu arbeiten, sowie mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen auftreten zu können.

 

In der Saison 2016/17 war sie am Musiktheater Linz als Sängerin im Opernchor engagiert.

 

Am Musiktheater Linz ist sie in der Saison 2019/20 in zwei Stücken Gast des Oberösterreichischen Opernstudios. Im Herbst 2019 in der Oper "The Rape of Lucretia" von Benjamin Britten als Bianca, sowie zu Saisonbeginn 2020 in der Operette "Dreimäderlhaus" von Berté in der Rolle der Hederl.

Ebenfalls am Musiktheater Linz sang sie die weibliche Hauptrolle in der Uraufführung der Kinderoper "Die Katze die ihre eigenen Wege ging" von Mike Svoboda.

 

Neben ihren Tätigkteiten an der Oper ist sie viel in Konzerten und Messen zu hören, wobei ihre besondere Leidenschaft den Oratorien und Kantaten von J. S. Bach und G. F. Händel gelten.